Beruhigt sich Ihr Baby nur bei einem Elternteil?
Beruhigt sich Ihr Baby nur bei einem Elternteil – und sobald die „falsche“ Person den Raum betritt, beginnt sofort der Protest? Das bilden Sie sich nicht ein.
Wenn sich ein Baby nur bei einem Elternteil beruhigt, hat es meist eine bestimmte „sicher + beruhigend“-Kombination gelernt hat: einen Geruch, eine Umarmung, eine Stimme, einen Rhythmus oder eine Routine. Die gute Nachricht: Die Phase, in der sich ein Baby nur bei einem Elternteil beruhigt, ist meist vorübergehend – und es ist kein Beliebtheitswettbewerb.
In diesem Ratgeber erklären wir, warum sich Ihr Baby nur bei einem Elternteil beruhigt, was Sie heute Abend tun können und wie Sie die Situation sanft ändern, ohne dass auch die Erwachsenen Tränen vergießen.
1) Warum Ihr Baby eine bestimmte „Beruhigungsperson“ wählt
Elternpräferenz kann bereits im Alter von wenigen Monaten auftreten – besonders dann, wenn ein Elternteil häufiger füttert, das Einschlafen begleitet oder bei Nickerchen in Kontakt bleibt. Babys lieben Muster. Einige schwören, es liegt am Geruch (Milch, Haut, vertrautes Waschmittel), andere bevorzugen die „Atmosphäre“ (der Elternteil, der sich langsamer bewegt oder sanfter spricht). Beides ist möglich.
Wenn der Schnuller Teil Ihrer Abendroutine ist, halten Sie dieses Beruhigungsritual konsequent bei. Der gleiche Stil kann helfen, Panik wie „Wo ist mein vertrautes Ding?“ zu vermeiden. Entdecken Sie verschiedene Optionen in unserer Schnuller-Kollektion oder probieren Sie Mix-und-Match mit unserer Try-It-Kollektion.
2) Trennungsangst, Wachstumsschübe und Timing
Trennungsangst verläuft oft in Wellen. Wenn Ihr Baby müde, hungrig oder überreizt ist, sucht es den schnellsten Weg zur Beruhigung: den Elternteil, den es mit Entspannung verbindet. Das ist keine Zurückweisung. Das ist Überlebenslogik.
Versuchen Sie, "Übergabemomente" etwas früher zu gestalten – bevor die Überforderung einsetzt. Der ruhige Elternteil kann die Routine beginnen, bevor der andere Elternteil für die letzten 2–3 Minuten übernimmt – so entsteht Vertrauen in kleinen, gut machbaren Schritten.
3) Beruhigungstechniken, die beide Eltern übernehmen können (ohne sich gegenseitig zu "kopieren")
Hier kommt der Trick: Ahmen Sie Beruhigungstechniken nach und nicht den ganzen Menschen. Passen Sie das Tempo an (langsames Wiegen, gleichmäßiges Wippen), die Geräuschkulisse (White Noise, Schhh-Laute) und die Position (aufrecht halten, seitliche Haltung). Halten Sie Ihre Gesichtszüge entspannt. Babys lesen Anspannung, als stünde sie auf einer großen Leuchtreklame.
- Verwenden Sie ein gemeinsames „Reset“-Signal: Licht dimmen + immer das gleiche Schlaflied
- Bieten Sie einen passenden Helfer zum Beruhigen an, z. B. eine Kuschel-Routine aus unserer Schlafen & Kuscheln-Kollektion.
- Halten Sie Essentials griffbereit, damit Sie nicht panisch nach Zubehör suchen, wenn Ihr Baby weint: Schnullerketten
4) Schnelle Problemlösungs-Tabelle
| Woran zu erkennen | Wahrscheinlicher Grund | Was helfen kann |
|---|---|---|
| Weint nur bei Elternteil B zur Schlafenszeit | Elternpräferenz + Verknüpfung mit Routine | Elternteil B übernimmt Bad/Geschichte, Elternteil A das finale Einschlafen für 3 Nächte, dann werden die Rollen nach und nach getauscht |
| Anhänglich nach Kita oder Besuch | Trennungsangst oder Überreizung | Zuerst Nähe schaffen (10 Minuten kuscheln), dann die Übergabe in ruhiger Atmosphäre |
| Quengelt auf dem Arm von Elternteil B, beruhigt sich aber mit Schnuller | Benötigt konsistente Sinnesreize | Gleiche Haltung + gleiches Schnuller-Ritual; immer sauberen Ersatz bereithalten |
Hinweis: Bei BIBS möchten wir Eltern mit hilfreichen, wissenschaftlich fundierten Informationen unterstützen. Jedes Kind ist jedoch einzigartig. Die Inhalte dieses Blogbeitrags dienen nur zur allgemeinen Orientierung und ersetzen keine persönliche Beratung durch medizinisches Fachpersonal oder pädiatrische Fachkräfte. Bitte halten Sie sich stets an die offiziellen Sicherheitsrichtlinien und wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie Bedenken hinsichtlich des Wohlbefindens Ihres Babys haben.